Neujahrsempfang 2017

25. Januar 2017  Allgemein

von links nach rechts: Sebastian Lucke, Peter Schimke, Wolfgang Kessler und Walter Kubach

Der Kreisverband Ludwigsburg der Partei DIE LINKE hatte am Samstag, den 21. Januar zu seinem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen, der diesmal im Kulturzentrum „DAS K“ in Kornwestheim stattfand. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Sprecher des Kreisverbands Sebastian Lucke die zahlreichen Gäste. Im Wahljahr 2017 fühle sich DIE LINKE fit für die anstehenden Wahlkämpfe, meinte Lucke. Vor allem im Blick auf die Bundestagswahl am 24. September. Anschließend richteten die beiden Bundestagskandidaten der Partei DIE LINKE  im Kreis Ludwigsburg jeweils ein Grußwort an die Besucherinnen und Besucher des Neujahrsempfangs.

Peter Schimke, Kreisrat und Direktkandidat im Wahlkreis Ludwigsburg (265), zählte zunächst zwei kommunalpolitische Themen auf, die die LINKE im Kreis voriges Jahr beschäftigt hatte – darunter die Einführung eines Sozialtickets und der Erhalt der kreiseigenen Krankenhäuser in der Fläche. Zudem hätten sich die Partei gegen eine Annahme von frei gemessenem Abrissmaterial aus Atomkraftwerken auf den Deponien in Schwieberdingen und Horrheim gewandt, berichtete Schimke. Im Bundestagswahlkampf will sich Schimke „für die Beendigung von Terror und Krieg“ stark machen. „Wir benötigen nicht eine Aufrüstung der Bundeswehr, sondern Entwicklungsprojekte in instabilen Ländern, um diese zu stabilisieren“, erklärte Schimke. Es müsse indes „auch der soziale Friede im Land stabilisiert“ werden, meinte Schimke und verwies darauf, dass sich „die Schere zwischen arm und reich“ immer weiter auseinander bewege.

Neujahrsempfang 2017-3Schimkes Fraktionskollege im Kreistag, Walter Kubach, kandidiert für die Partei DIE LINKE im Wahlkreis Neckar-Zaber (266). Kubachs Losung für die Bundestagswahl lautete: „Mehr Solidarität für alle Menschen“. Die neoliberale Politik bewirke das Gegenteil von Solidarität. „Der Einfluss des Geldes auf die Politik“ werde „immer größer und problematischer“. Überleben könne im gegenwärtigen Kapitalismus nur wer „besser, schneller und leistungsfähiger“ sei, so Kubach. Der Reichtum konzentriere sich zunehmend auf immer weniger Geldbesitzer. Diese Entwicklung sei indes nicht „vom Himmel gefallen“, sondern „von Menschen gemacht“, bekräftigte Kubach und forderte zum Widerstand gegen die neoliberale Politik auf.

Neujahrsempfang 2017-2Der diesjährige Gastredner beim Neujahrsempfang war Wolfgang Kessler, Chefredakteur der Zeitschrift „Publik-Forum“. Kessler prangerte in seinem Vortrag die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich durch das herrschende Finanzsystem an. Kessler forderte im Rahmen einer breiten „Offensive für soziale Gerechtigkeit“ die „Kontrolle der Finanzmärkte“, „Soziale Sicherheit für alle“, „mehr Verteilungsgerechtigkeit“ und die „persönliche Hinwendung zu Armen und Kindern“. In Deutschland verfügten mittlerweile zehn Prozent der Bevölkerung über mehr als Zweidrittel des Vermögens, stellte Kessler fest. Diese Entwicklung schwäche aber letztlich auch die Wirtschaft. Nach dem Vortrag gab es noch genügend Zeit für lockere Gespräche, für die musikalische Umrahmung sorgte das Trio Bluesette.

 

Zur Kanzlerkandidatur von Martin Schulz

25. Januar 2017  Allgemein

SPD-Chef Sigmar Gabriel verzichtet auf die Kanzlerkandidatur und schlägt den bisherigen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz vor. Dazu erklären die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Katja Kipping und Bernd Riexinger:

Wir werden erst einmal abwarten, ob diese Personalentscheidung tatsächlich auch einen politischen Neuanfang der SPD, hin zu einem Politikwechsel  für soziale Gerechtigkeit und weg von der Großen Koalition und ihrer verfehlten Politik bedeutet. Daran haben wir unsere Zweifel. Bisher ist Martin Schulz nicht als Kritiker der Agenda 2010 und der unsozialen EU-Politik aufgefallen.

Die SPD und ihr Kanzlerkandidat müssen liefern, wir werden sie an ihren Taten messen. Sind sie wirklich bereit die Reichen zu besteuern, die solidarische Mitte zu stärken, Kinder- und Altersarmut wirksam zu bekämpfen, Rüstungsexporte zu beenden und eine Militarisierung Europas verhindern?

Dafür ließe sich die bereits vorhanden rot-rot-grüne Mehrheit nutzen, man muss es nur wollen.

Öffentliche Einladung zum Neujahrsempfang

04. Januar 2017  Allgemein

der Partei DIE LINKE. Kreisverband Ludwigsburg

am Samstag, den 21. Januar 2017, ab 17:00 Uhr (Saalöffnung 16:30 Uhr)

in DAS K, (Kultur- und Kongresszentrum) in der Stuttgarter Straße 65, 70806 Kornwestheim,

Veranstaltungsraum im 2. Stock.

Programm:

1. Begrüßung durch Sebastian Lucke, Sprecher der Partei DIE LINKE. KV Ludwigsburg

2. Kurze Ansprachen der Kreistagsmitglieder Peter Schimke und Walter Kubach

3. Als Hauptredner und besonderer Gast spricht zum Thema „Gefährlicher Egoismus – Armut und Reichtum in Deutschland“ Wolfgang Kessler

4. Musikalisches Rahmenprogramm durch das Trio Bluesette bei Imbiss und Gesprächen

Kurzinformationen zu Wolfgang Kessler:

Der Wirtsc170104_kessler-neujahrsempfanghafts- und Sozialwissenschaftler Wolfgang Kessler ist Chefredakteur der Zeitschrift Publik-Forum. Er beschäftigt sich in zahlreichen Büchern mit Wegen zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft auf christlich ethischer Grundlage. Er war Gast Fernsehsendungen und Talkshows. Am 2007 wurde Wolfgang Kessler mit dem Internationalen Bremer Friedenspreis ausgezeichnet – für sein öffentliches Wirken für »Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung«. Sein neuestes Buch heißt: »Zukunft statt Zocken«.

 

Wir wünschen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest

25. Dezember 2016  Allgemein

 

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Wir wünschen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest, wo und wie immer ihr und Sie es feiern können und wollen. Gerade in diesen Tagen, da die Welt aus den Fugen zu geraten scheint, sollten wir uns darauf besinnen, dass Weihnachten ein Fest des Friedens, der Liebe, der Solidarität, des Mitgefühls ist. Viel zu vielen Menschen in Deutschland, Europa und der Welt wird ein friedliches Zusammenleben in sozialer Wohlfahrt und gegenseitiger Akzeptanz vorenthalten. Der Schatten von Kriegen und Terroranschlägen wie zuletzt in Zürich, Ankara und Berlin legt sich über das Weihnachtsfest und sollte uns dennoch nicht beherrschen, sondern anspornen, die Ursachen von Krieg und Terror, von Elend und sozialer Spaltung zu beseitigen. Dabei findet ihr, finden Sie uns, DIE LINKE im Bundestag, zuverlässig und konsequent an eurer und Ihrer Seite. Möge in diesem Sinne die Friedensbotschaft, die vom Weihnachtsfest ausgeht und die weit jenseits seines religiösen Ursprungs reicht, nicht nur die traditionellen Weihnachtsbotschaften der Regierenden, sondern ihr tägliches Handeln bestimmen, damit Hass, Gewalt und Not der Boden entzogen werden kann.

Christoph Butterwegge kandidiert als Bundespräsident für DIE LINKE

21. November 2016  Allgemein

 

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Der bekannte Armutsforscher Christoph Butterwegge wird Kandidat der LINKEN für das Amt des Bundespräsidenten. Er ist ein prominenter Kritiker der Hartz IV-Reformen und der Agenda 2010, die er verantwortlich macht für das gestiegene Armutsrisiko und die derzeitige große soziale Kälte. Der parteilose Politologe aus Köln steht für eine gerechtere Welt, für den Kampf gegen Armut und Entdemokratisierung.

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