Nominierung der Gemeinderatsliste

09. April 2019  Allgemein, Kommunalwahlen 2019

Der Ortsverband Vaihingen an der Enz DIE LINKE hat seine Kandidatinnen und Kandidaten für die am 26. Mai anstehende Gemeinderatswahl in der Gaststätte Engel nominiert. Peter Schimke, Ortsverbandsvorsitzender und Gemeinderat, begrüßte die Mitglieder und Kandidaten. Walter Kubach als Mitglied des Kreisvorstandes DIE LINKE Kreisverband Ludwigsburg übernahm die Wahlleitung.

Bevor die Wahl durchgeführt wurde, gab Schimke einen Rückblick über die Arbeit der vergangenen 4 ¾ Jahre Gemeinderatsarbeit. Für ihn war es als „Einzelkämpfer“ wichtig, bei der Diskussion im Rat soziale und ökologische Aspekte zu benennen und diese zu thematisieren. Die Aufstellung der Liste ergab folgendes Ergebnis:

Auf Platz 1 der Gemeinderatsliste wurde Peter Schimke (Kernstadt, Bild 2. Reihe 2. v. l.) einstimmig gewählt.

Danach folgen Güney Düzgün (Kernstadt, Bild 1. Reihe 2. v. l.), Kali Benk (Kernstadt, Bild 1. Reihe 3. v. l.), Josef Foglszinger (Kleinglattbach, Bild 1. Reihe 1. v. l. ), Doris Schimke (Kernstadt, Bild 1. Reihe 4. v. l.), Robert Fleischmann (Kernstadt, Bild 2. Reihe 3. v. l.), Filiz Benk (Kernstadt, ohne Bild), Georg Rapp (Gündelbach, Bild 2. Reihe 1. v. l.), Roland Scheil (Kernstadt, Bild 1. Reihe 5. v. l.), und Gaspare Tallo (Kernstadt, Bild 1. Reihe 6. v. l.).

Nach der Wahl wurde das Wahlprogramm für die Gemeinderatswahl ebenfalls einstimmig verabschiedet.

DIE LINKE steht für: Sozial – gerecht – ökologisch – friedlich!

Linke Verkehrspolitik in der Region – sozial, ticketfrei, guter Takt

09. April 2019  Allgemein, Kommunalwahlen 2019

DIE LINKE. Ortsverband Vaihingen/Enz und Kreisverband Ludwigsburg luden am Dienstag, den 2. April im Gasthaus zum Bären in Bietigheim-Bissingen zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema: „Linke Verkehrspolitik – sozial, ticketfrei, guter Takt“ ein. Wolfgang Hoepfner, Betriebsrat der Stuttgarter Straßenbahn AG & Mitglied der Regionalversammlung Stuttgart referierte über eine Neue Mobilitätskultur in der Region Stuttgart.

Die Region, so Hoepfner, ersticke im wahrsten Sinne des Wortes im Verkehr. Die Grenzwertüberschreitungen von Luftschadstoffen sind dabei nicht nur ein Stuttgarter Problem, sondern betreffen zahlreiche weitere Städte und Gemeinden. Der fortschreitende Klimawandel erfordere ein Umdenken und eine Verkehrswende, dazu sei der Aufbau eines regional flächendeckenden Netzes alternativer Mobilitätsangebote wie öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV), Car-Sharing und Fahrrad- bzw. Pedelec-Verleihsystemen erforderlich.

Um Menschen und insbesondere Berufspendler von der Straße auf die Schiene zu bekommen, muss der ÖPNV besonders im Umland attraktiver werden. Die Tickets sind in der Region vergleichsweise teuer bei schlechter Taktung, lückenhaftem Netz und wenig Komfort. Eine Optimierung des Nahverkehrs verursacht Kosten, eine Debatte die daher nur ungern geführt wird. Stattdessen wird lieber über Dieselfahrverbote und E-Autos diskutiert. Da der ÖPNV in Deutschland eine kommunale Aufgabe ist, liegt die Finanzierung in der Hand der ohnehin meist klammen Kommunen. Ein weiterer Hemmschuh für zuverlässigen ÖPNV sind die nachteiligen Verträge, die im Zuge der Realisierung von Stuttgart 21 mit der Deutschen Bahn geschlossen wurden und nachwirken. Diese Investitionen sind aber notwendig, sollen die Klimaschutzziele eingehalten werden. Nur wenn der ÖPNV im Vergleich zum Individualverkehr attraktiver wird, steigen auch mehr Menschen um.

Zum Schluss skizzierte der Referent die verkehrspolitische Perspektive der LINKEN als einen ticketfreien Nahverkehr mit gutem Takt und kam dabei noch auf konkrete Verkehrsprojekte wie der Bottwartalbahn zu sprechen.  Mittlerweile kamen ja selbst die CDU-Ortsverbände im Bottwartal zu der Einsicht, dass der Reaktivierung der Bottwartalbahn hohe Dringlichkeit einzuräumen ist. Bleibt zu hoffen, dass es sich nicht um leere Versprechungen handelt und die Realisierung nun auch zügig angegangen wird. DIE LINKE im Regionalparlament befürwortet das Projekt sowie die finanzielle Beteiligung der Region Stuttgart, sofern von den Kommunen und Kreisen erwünscht.

Diskussion in Bietigheim-Bissingen zur Verkehrspolitik – Neue Mobilitätskultur

15. März 2019  Allgemein, Positionen


DIE LINKE lädt am Dienstag, den 2. April in Bietigheim-Bissingen zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema: „Linke Verkehrspolitik – sozial, ticketfrei, guter Takt“ ein.

Wolfgang Hoepfner, SSB-Betriebsrat & Mitglied der Regionalversammlung Stuttgart wird schwerpunktmäßig über eine Neue Mobilitätskultur referieren. Die Kernfrage dahinter: Ist der Verzicht auf den eigenen PKW möglich oder ist er gar unausweichlich?

Alle, nicht nur diejenigen, die bereits Bus, Bahn oder Fahrrad nutzen, sind herzlich eingeladen mit zu diskutieren. Los geht es um 19 Uhr im Gasthaus zum Bären, Holzgartenstraße 1



Luftballons überbringen Botschaften zum Weltfrauentag

15. März 2019  Allgemein, Positionen, Presse

Zum Weltfrauentag am 8. März hatte der Kreisverband Ludwigsburg DIE LINKE zu einem Internationalen Frauenfrühstück eingeladen. Etwa 20 Frauen fanden sich in der Bürgermühle Großbottwar ein, um in gemütlicher Runde über Frauenrechte zu diskutieren.

Interessantes wusste Elisabeth Franke, ehem. Ver.di-Gewerkschaftssekretärin und aktive Frauenrechtlicher zur Geschichte des Internationalen Frauentags zu berichten. In Europa wurde er auf Initiative der deutschen Sozialistin Clara Zetkin eingeführt, mehr als eine Million Frauen gingen 1911 auf die Straße um für ein Wahlrecht zu kämpfen. 1919 konnten Frauen erstmals wählen und gewählt werden, aber erst 1962 durften Frauen ohne Zustimmung des Ehemanns ein eigenes Konto eröffnen und noch bis 1977 benötigte eine verheiratete Frau seine Zustimmung um einer Erwerbsarbeit nachgehen zu können. Der Kampf der Frauen war immer ein Kampf gegen Unrecht. Erbittert erkämpft wurde auch der Abtreibungsparagraph 218, dessen Verschärfung nun wieder diskutiert wird. Das Selbstbestimmungsrecht von Frauen wird immer wieder in Frage gestellt, daher hat sich der Internationale Frauentag noch lange nicht erübrigt. Auch der Equal-Pay-Day, in diesem Jahr der 18. März, ist ein symbolträchtiger Tag. Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 21 % weniger als Männer. Der Equal-pay-day markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten.

Nach lebhaften Diskussionen und etwas Entspannung durch Kreistänze formulierten die Teilnehmerinnen ihre Forderungen zum Weltfrauentag, um sie mit Luftballons in die Welt hinauszuschicken

Rosen zum Weltfrauentag

12. März 2019  Aktionen, Allgemein, Presse

Brot und Rosen wurde zum Motto der internationalen Frauenbewegung. Daher werden am Weltfrauentag von linken Gewerkschafter und linken Parteien traditionell Rosen mit der politischen Forderung nach Gleichberechtigung an Frauen verteilt.

Dieses Jahr verteilte DIE LINKE zusammen 550 Rosen an den Bahnhöfen in Ludwigsburg, Bietigheim, Besigheim und Marbach. An den Krankenhäusern in Ludwigsburg und Bietigheim war die Forderung „Pflegenotstand stoppen“, denn in der Pflege arbeiten immer noch hauptsächlich Frauen.