Kommentar zum Fernsehduell Kretschmann, Wolf

15. Januar 2016  Allgemein

 

Werte Leserinnen und Leser,

das Duell zwischen Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) und Guido Wolf (CDU) im SWR-Fernsehen am Donnerstag Abend (14.1.16, 20:15 Uhr) kommentiert Bernd Riexinger, Bundesvorsitzender der LINKEN und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 13. März 2016:

„Bei dieser TV-Diskussion wurde eines klar: Keiner der beiden Kandidaten spricht über die realen Nöte der Menschen: Kein Wort über schlecht bezahlte Verkäuferinnen, Pflegekräfte und Erzieherinnen. Kein Wort über die Wohnungsnot in den Städten. Und kein Wort über den Missbrauch von Werkverträgen und über haufenweise grundlos befristete Jobs. Bei der Diskussion über die Flüchtlingspolitik hat keiner der beiden Diskutanten wirkliche Empathie für die Flüchtlinge und deren Nöte gezeigt, das ist enttäuschend und ernüchternd. Baden-Württemberg als reiches Land braucht eine Politik, die die Menschen und ihre Nöte in den Mittelpunkt stellt, eine wirlich soziale Politik. Aber weder bei Winfried Kretschmann noch bei Guido Wolf sind auch nur Ansätze einer solchen sozialen Einstellung zu erkennen.“

Ab dem 18.12.2015 ist das Vaihinger Krankenhaus für immer geschlossen!

22. Dezember 2015  Allgemein

Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren! (B. Brecht)

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….. und für immer geschlossen durch einen Kreistagsbeschluss ab dem 18. Dezember 2015! (Foto Uwe Bögel, VKZ).

 

DIE LINKE. im Kreistag Ludwigsburg hat zusammen mit einem großen Bündnis für den Erhalt des Vaihinger Krankenhauses gekämpft und leider verloren.

Nun müssen wir für den Erhalt des Krankenhauses in Marbach kämpfen, das ebenfalls von einer Schließung bedroht wird!

Die LINKE sagt Nein zum Syrien-Einsatz der Bundeswehr

03. Dezember 2015  Allgemein

Innerhalb von nur einer Woche peitscht die Bundesregierung ein Bundestagsmandat für die Beteiligung am sogenannten Anti-Terror-Krieg gegen den IS durch. Dietmar Bartsch hat im Bundestag deutlich gemacht: DIE LINKE wird diesen Einsatz geschlossen ablehnen. Bernd Riexinger kritisiert die Strategielosigkeit des Kriegsabenteuers der Bundesregierung. In den Papieren „Krieg lässt sich nicht mit Terror bekämpfen“ und „Warum DIE LINKE Nein sagt zum Einsatz der Bundeswehr im Syrien-Krieg“ finden sich weitere Argumente gegen den dann größten Bundeswehreinsatz. DIE LINKE ruft dazu auf, sich an Kundgebungen gegen den Syrien-Einsatz zu beteiligen.

Bomben schaffen keinen Frieden!

Deine Stimme gegen Befristung und Leiharbeit!

31. August 2015  Allgemein

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer soll da eigentlich noch seine Zukunft planen können? Fast 2,8 Millionen Beschäftigte haben inzwischen nur noch einen befristeten Job. Treffen tut dies vor allem junge Menschen. Bei den Neueinstellungen war zuletzt sogar jede zweite Job nur noch befristet. Tendenz steigend!Wir wollen uns damit nicht abfinden und sagen: Befristung und Leiharbeit stoppen! Im September wollen wir im Rahmen unserer Kampagne „Das muss drin sein.“ und passend zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres für gute und sichere Arbeit werben. Denn das ist das Mindeste, das in einem reichen Land wie Deutschland drin sein muss.

Katja Kipping und Bernd Riexinger, die beiden Vorsitzenden der LINKEN, haben dazu heute in Berlin die Unterschriftensammlung „Frist oder Stirb?“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Ab jetzt heißt es online und auf der Straße: „Deine Stimme gegen Befristung und Leiharbeit!“ Ganzen Beitrag lesen »

Die Kampagne der LINKEN:

14. Juni 2015  Allgemein

Wir laden Alle ein, gemeinsam Druck zu machen für das, was in einem reichen Land selbstverständlich sein sollte:

  1. Befristung und Leiharbeit stoppen. Viele, vor allem junge Menschen hangeln sich von einem befristeten Job zum nächsten oder finden nur in Leiharbeit eine Beschäftigung. Wir wollen gute Arbeitsverhältnisse, mit denen alle ihre Zukunft planen können.
  2.  Existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV. Es muss Schluss sein damit, dass Erwerbslose durch Sanktionen gegängelt und in schlechte Jobs gedrängt werden. Wir wollen eine soziale Mindestsicherung für Erwerbslose und ihre Familien.
  3. Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst. Viele Menschen arbeiten in unfreiwilliger Teilzeit oder Minijobs, während andere unter Überstunden und Dauerstress leiden. Wir wollen diese Arbeit umverteilen und mehr Zeit für Familie und Freizeit.
  4. Wohnung und Energie bezahlbar machen. Wir wollen die Verdrängung durch steigende Mieten, Sanierungskosten und Energiepreise stoppen. Eine bezahlbare Wohnung muss auch in den Großstädten drin sein.
  5. Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit. Eine gute öffentliche Daseinsvorsorge für Kinder, Kranke und Pflegebedürftige hilft nicht nur den Betroffenen und ihren Familien, sondern auch den Beschäftigten im Kampf gegen Arbeitsüberlastung.

Wir meinen: Das muss drin sein – gerade in einem reichen Land wie unserem, in dem das obere 1 Prozent der Superreichen fast ein Drittel des gesamten Privatvermögens besitzt! weiterlesen