Jahresabschluss mit Wahlkampfauftakt der Partei DIE LINKE

18. Dezember 2018  Allgemein, Presse

Am Freitag, dem 14. Dezember hatte der Kreisverband DIE LINKE zum Jahresabschluss mit Wahlkampfauftakt in das Staatsarchiv Ludwigsburg eingeladen. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Peter Schimke (Bild rechts), Sprecher des Kreisverbands Ludwigsburg, die Gäste. Nach einem kurzen Rückblick über das vergangene Jahr bekräftigte Schimke, dass DIE LINKE auch künftig gegen die sozialen Missstände kämpfen und sich für die Interessen der Menschen einsetzen werde. Schimke erläuterte „Ein großes Problem im Landkreis Ludwigsburg und der Stadt ist es, für Wohnungssuchende eine preiswerte Mietwohnung zu erhalten. Im Bereich des sozialen Wohnungsbaus haben der Bund, das Land und auch die Städte auf ganzer Linie versagt. Diesem Versagen kann nur mit einer starken linken Vertretung in den Kommunalparlamenten begegnet werden.“

Gastredner an diesem Abend war Konrad Ott (Bild links), langjähriger 1. Bevollmächtigter der IG Metall Ludwigsburg, der zum 1. Dezember die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit angetreten hat. Ott ging in seiner Rede auf die wichtigsten sozialen Missstände ein, von Hartz IV über steigende Mieten bis zur Erhöhung des Renteneintrittsalters und verwies auf die zunehmende Ungleichheit. 20 % der Bürgerinnen und Bürger seien vom sozialen Abstieg durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse bedroht. Am Schluss seiner Rede richtete er seinen Blick über die Grenzen und prangerte  an, dass weltweit – auch mit deutschen Waffen – Kriege gegen die eigene Bevölkerung geführt werden. Ein besonders krasses Beispiel dafür ist der Jemen. Durch den Bürgerkrieg im Jemen entwickelt sich eine der weltweit größten Hungersnot und die herrschende Politik wie auch die Weltgemeinschaft sieht dem tatenlos zu.

Nach einer kleinen Pause mit Musik folgten noch einige kurze Ansprachen. Hans-Jürgen Kemmerle, Fraktionsvorsitzender im Kreistag, gab einen Überblick über die Organisation, Aufgaben und anstehenden Themen der Kreistagsfraktion. Sebastian Lucke, Mitglied des Regionalverbands, berichtete über die Herausforderungen im Regionalverband wie öffentlicher Personennahverkehr und Breitbandversorgung. Andreas Frisch vom Ortsverband Ludwigsburg berichtete über die laufenden Aktivitäten des Ortsverbandes und den Stand der Liste zur Gemeinderatswahl in Ludwigsburg. Die frauenpolitische Sprecherin Susanne Lutz erinnerte anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht daran, dass das Frauenwahlrecht nicht erkämpft wurde um einen Wahlzettel in die Urne werfen zu dürfen sondern das Recht beinhalte, diese Gesellschaft mitzugestalten. Sie appellierte an die politische Mitverantwortung der Frauen, die sich Macht und Einfluss stets erstreiten mussten. Gleichstellung sei eine Frage der Gerechtigkeit und Voraussetzung, damit alle am Wohlstand dieser Gesellschaft teilhaben können.

Nach und zwischen den Vorträgen gab es bei Häppchen ausreichend Gelegenheit für lockere Gespräche, für gute Stimmung sorgte musikalisch die Band R.E.A.C.H. Country.

DIE LINKE wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern frohe, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2019!

10.12.2018 Tag der Menschenrechte

27. November 2018  Allgemein

Siehe Veranstaltung am 10. Dezember 2018 ab 16 Uhr in Stuttgart beim Mahnmal, Stauffenbergplatz:

181210_Tag der Menschenrechte

Einladung zum politischen Frauenfrühstück

13. November 2018  Allgemein

Zusammen mit dem Kreisverband Ludwigsburg laden wir politisch interessierte Frauen zum nächsten politischen Frauenfrühstück am Sonntag, den 18.11.2018 – 11.00 Uhr ins Cafe Luckscheiter, Wilhelmstraße 18, Ludwigsburg ein. Unser Gesprächsthema lautet: Mehr Frauen in die Kommunalpolitik.

Baden-Württemberg gehört zu den Bundesländern mit dem niedrigsten Frauenanteil in den Kreistagen und Gemeindevertretungen, dabei ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung weiblich. Wichtige Perspektiven und Lebenserfahrungen, die Frauen einbringen könnten, gehen so verloren. Wenn Frauen Politik nicht selbst gestalten, machen es die Männer. Mit Blick auf die Kommunalwahlen wollen wir beim nächsten politischen Frauenfrühstück über Strategien der Öffentlichkeits- und Bündnisarbeit diskutieren. Interessierte Frauen sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bedingungsloses Grundeinkommen – Pro und Contra

04. November 2018  Allgemein

DIVaN (Demokratie-Initiative Vaihingen/Enz + Nachbarn e.V.)

lädt alle Interessierten zu einer Diskussionsveranstaltung über das Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen – Pro & Contra“, am Freitag, den 9. November, 19:30 Uhr, im Löwensaal der Stadthalle in Vaihingen/Enz ein.

Nach einer kurzen Video-Einführung über die Grundlagen und Hintergründe des bedingungslosen Einkommens werden Michael Nothdurft und Peter Schimke ihre Positionen „PRO“ bzw. „Contra“ begründen und verteidigen.

Für Michael Nothdurft aus Kornwestheim, Kandidat der Partei „Bündnis Grundeinkommen (BGE)“ bei den Bundestagswahlen 2017, ist zukünftiger sozialer Frieden ohne ein bedingungsloses Grundeinkommen unvorstellbar.

Der Vaihinger Peter Schimke dagegen, Kreissprecher der Partei DIE LINKE im Landkreis Ludwigsburg sowie Kreis- und Stadtrat ist überzeugt: Ein bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet den Niedergang des Sozialstaates.

Für Spannung und Lebendigkeit in der Diskussion sorgen nicht nur diese beiden vollkommen gegensätzlichen Auffassungen, sondern auch das bewährte Format der „Fishbowl“, bei dem alle mitdiskutieren können. Vier freie Stühle stehen zur Verfügung, um wechselnden TeilnehmerInnen aus dem Publikum die Gelegenheit zu geben, selbst Beiträge und Fragen in die Runde einzubringen. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

Wirtschaftsethische Überlegungen zur Armutsbekämpfung

17. Oktober 2018  Allgemein

Am 11. Oktober referierte Andrea Rudolph-Hoffmann (Dipl.-Volkswirtin) in Bietigheim auf Initiative der Frauengruppe DIE LINKE. zum Thema „Wirtschaftsethische Überlegungen zur Armutsbekämpfung“.

Die Wirtschaft läuft rund, doch vom Wachstum profitieren nicht alle Menschen. Immer mehr Beschäftigte arbeiten in schlecht bezahlten, unsicheren Arbeitsverhältnissen. Andrea Rudolph-Hoffmann schilderte aus ökonomischer Sicht die Entwicklung von der sozialen zur liberalen Marktwirtschaft, die sich mit Margret Thather unter dem ideologischen Einfluss von Hayek in Europa durchsetzte. Mehr Markt und weniger Staat lautete das Motto, das zu deregulierten Märkten und umfangreicher Privatisierung führte. Die fortschreitende Digitalisierung wird die Arbeitswelt weiter verändern, der Strukturwandel erfordert politische Weichenstellungen. Ganzen Beitrag lesen »