Allgemein

Einladung zum politischen Frauenfrühstück

13. November 2018  Allgemein

Zusammen mit dem Kreisverband Ludwigsburg laden wir politisch interessierte Frauen zum nächsten politischen Frauenfrühstück am Sonntag, den 18.11.2018 – 11.00 Uhr ins Cafe Luckscheiter, Wilhelmstraße 18, Ludwigsburg ein. Unser Gesprächsthema lautet: Mehr Frauen in die Kommunalpolitik.

Baden-Württemberg gehört zu den Bundesländern mit dem niedrigsten Frauenanteil in den Kreistagen und Gemeindevertretungen, dabei ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung weiblich. Wichtige Perspektiven und Lebenserfahrungen, die Frauen einbringen könnten, gehen so verloren. Wenn Frauen Politik nicht selbst gestalten, machen es die Männer. Mit Blick auf die Kommunalwahlen wollen wir beim nächsten politischen Frauenfrühstück über Strategien der Öffentlichkeits- und Bündnisarbeit diskutieren. Interessierte Frauen sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bedingungsloses Grundeinkommen – Pro und Contra

04. November 2018  Allgemein

DIVaN (Demokratie-Initiative Vaihingen/Enz + Nachbarn e.V.)

lädt alle Interessierten zu einer Diskussionsveranstaltung über das Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen – Pro & Contra“, am Freitag, den 9. November, 19:30 Uhr, im Löwensaal der Stadthalle in Vaihingen/Enz ein.

Nach einer kurzen Video-Einführung über die Grundlagen und Hintergründe des bedingungslosen Einkommens werden Michael Nothdurft und Peter Schimke ihre Positionen „PRO“ bzw. „Contra“ begründen und verteidigen.

Für Michael Nothdurft aus Kornwestheim, Kandidat der Partei „Bündnis Grundeinkommen (BGE)“ bei den Bundestagswahlen 2017, ist zukünftiger sozialer Frieden ohne ein bedingungsloses Grundeinkommen unvorstellbar.

Der Vaihinger Peter Schimke dagegen, Kreissprecher der Partei DIE LINKE im Landkreis Ludwigsburg sowie Kreis- und Stadtrat ist überzeugt: Ein bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet den Niedergang des Sozialstaates.

Für Spannung und Lebendigkeit in der Diskussion sorgen nicht nur diese beiden vollkommen gegensätzlichen Auffassungen, sondern auch das bewährte Format der „Fishbowl“, bei dem alle mitdiskutieren können. Vier freie Stühle stehen zur Verfügung, um wechselnden TeilnehmerInnen aus dem Publikum die Gelegenheit zu geben, selbst Beiträge und Fragen in die Runde einzubringen. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

Wirtschaftsethische Überlegungen zur Armutsbekämpfung

17. Oktober 2018  Allgemein

Am 11. Oktober referierte Andrea Rudolph-Hoffmann (Dipl.-Volkswirtin) in Bietigheim auf Initiative der Frauengruppe DIE LINKE. zum Thema „Wirtschaftsethische Überlegungen zur Armutsbekämpfung“.

Die Wirtschaft läuft rund, doch vom Wachstum profitieren nicht alle Menschen. Immer mehr Beschäftigte arbeiten in schlecht bezahlten, unsicheren Arbeitsverhältnissen. Andrea Rudolph-Hoffmann schilderte aus ökonomischer Sicht die Entwicklung von der sozialen zur liberalen Marktwirtschaft, die sich mit Margret Thather unter dem ideologischen Einfluss von Hayek in Europa durchsetzte. Mehr Markt und weniger Staat lautete das Motto, das zu deregulierten Märkten und umfangreicher Privatisierung führte. Die fortschreitende Digitalisierung wird die Arbeitswelt weiter verändern, der Strukturwandel erfordert politische Weichenstellungen. Ganzen Beitrag lesen »

DIE LINKE auf den Spuren von Anna Haag

09. September 2018  Allgemein

 

DIE LINKE auf den Spuren von Anna Haag

Einen Ausflug der besonderen Art unternahmen einige Mitglieder und Sympathisanten der Partei DIE LINKE am Samstag, den 8. September 2018. Günter Randecker berichtete im Rahmen des Literatursommers im Clara-Zetkin-Waldheim Stuttgart über den Wandel der Schriftstellerin Anna Haag von der unpolitischen Hausfrau zur Frauenrechtlerin, Pazifistin und Politikerin. Geprägt durch die schweren Jahre des Nationalsozialismus wurde Anna Haag zur Vorkämpferin für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Humanität.  Mit ihren geheimen Tagebuchaufzeichnungen zwischen 1940 und 1945 leistete sie stillen Widerstand gegen das Naziregime und vermittelte eindrucksvoll Alltagserlebnisse und Stimmungsbilder der Barbarei des Dritten Reiches. Die Ideologie der deutschen Familie war zum Einfallstor für den Nationalismus geworden. In der Nachkriegszeit wurde in der Frauenpublizistik die Rolle als Frau und Mutter kritisch reflektiert und die Frage des NS-Staat als Männerstaat diskutiert. Anna Haag sah die Frauen beim Aufbau des Landes in der entscheidenden Rolle und hob fast beschwörend das besondere Interesse der Frauen hervor: „Interessieren wir uns wirklich nicht dafür, ob wir unsere Kinder in eine Welt gesicherten Friedens hineingebären? Oh doch! Wir interessieren uns! “  Als eine von wenigen Frauen wurde sie in den Landtag gewählt und brachte 1948 den Kriegsdienstverweigerungsparagrafen ein, der trotz anfänglicher Widerstände später etwas abgewandelt in das Grundgesetz aufgenommen wurde. Neben zahlreichen sozialen Initiativen sicher die weitreichendste politische Leistung dieser streitbaren Politikerin. „Leben und gelebt werden“ lautet der Titel des Buchs, in dem die Kriegserlebnisse anschaulich geschildert werden. Darüber wurde auch beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen noch rege diskutiert. Eine bewegte Lebensgeschichte die zum Nachdenken anregt.

 

Veranstaltung zum Antikriegstag DIE LINKE. Kreisverband Ludwigsburg

03. September 2018  Allgemein

Unter dem Motto: „Waffen schaffen keinen Frieden“ beteiligten sich Mitglieder und Sympathisanten des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE. Ludwigsburg am traditionellen Antikriegstag am 1. September an einem Besuch der Ausstellung „Die Ermittler“ in Ludwigsburg im  Torhaus in der Schorndorfer Straße 58.

 

 

 

Diese Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Deutschen Friedensgesellschaft Vereinte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) durchgeführt. Die Besuchergruppe wurde vom Kreisvorsitzenden Peter Schimke begrüßt. In seiner Begrüßungsrede spannte Schimke einen Bogen vom Nationalsozialismus bis zu den Ereignissen in Chemnitz.  Er schloss seine Rede mit den Worten „Alte und neue Nazis dürfen unsere Demokratie nicht bedrohen und die Welt erneut wieder ins Chaos stürzen.  Deshalb ist die Forderung -Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!- ganz aktuell.“ Danach sprach Walter Kubach -Mitglied der Kreistagsfraktion- über die Kriegsursachen und die daraus entstehenden Fluchtbewegungen. „Wenn man Flucht verhindern möchte, muss man  Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Flüchtlinge“ war seine Kernaussage.

Anschließend führte Gerhard  Zach, Mitglied des Fördervereins Zentrale Stelle die Gruppe durch die Ausstellung und gab einen Einblick in die Arbeitsweise und Tätigkeiten der „Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Verfolgung Nationalsozialistischer Verbrechen“ (Kurzform „Zentrale Stelle“). Die Zentrale Stelle ermittelt bis heute gegen Täter die im Nationalsozialismus Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.